FDP im Landkreis Northeim

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Svenja Hahn beim 13. Liberalen Burgfest

Christian Grascha, Dr. Marion Villmar-Doebeling, Svenja Hahn,
Torge Gipp, Konstantin Kuhle

Am 29.8.2025 trafen sich bei herrlichem Spätsommerwetter die Freien Demokraten des Landkreises

Northeim und des Bezirksverbandes Südniedersachsen zum 13. Liberalen Burgfest auf der

Heldenburg in Salzderhelden. Die Kreisvorsitzende, Dr. Marion Villmar-Doebeling, begrüßte die

knapp 70 Parteimitglieder und Gäste mit den Worten: „In einer Zeit, in der sowohl die Freiheit des

Individuums und des politischen Systems der Demokratie nicht nur in vielen anderen Ländern der

Welt bedroht ist, sehen wir als Liberale unsere zentrale Aufgabe darin, diese Freiheit zu verteidigen.“

Freiheit und Demokratie seien, so Villmar-Doebeling, seit dem Zeitalter der Aufklärung nur in einem

funktionierenden Rechtsstaat, der die Verfassung garantiert und verteidigt, möglich. „ Die Eckpfeiler

des Liberalismus“, so die Vorsitzende weiter, „sind und bleiben die Menschenrechte, das bürgerliche

Eigentum sowie die Freiheit des Wettbewerbs in einer starken Wirtschaft.“

Der Bezirksvorsitzende der FDP in Südniedersachsen, Christian Grascha, ging in seinem Grußwort vor

allem auf die im nächsten Jahr in Niedersachsen anstehende Kommunalwahl ein. Er setze sich seit

vielen Jahren u.a. im Kreistag des Landkreises Northeim als Freier Demokrat für das Wohl und die

Belange der Menschen vor Ort ein. „In einem Jahr“, so Grascha, „finden in Niedersachsen

Kommunalwahlen statt. Es geht darum, ob rechte und linke Extremisten die Vertretungen

dominieren oder ob Freie Demokraten gestärkt werden, die mit Mut und Kompetenz die Region und

somit die Wirtschaft vor Ort voranbringen wollen.“

Konstantin Kuhle, der Landesvorsitzende der FDP Niedersachsen, sprach in seinem Grußwort

insbesondere von der zentralen Rolle der Kommunalpolitik in einer Demokratie. Denn hier vor Ort

würden ganz konkret sowohl Landes- und Bundesgesetze an der Realität gemessen. Aufgrund der

Bedrohung der Demokratie appelliere er an die anwesenden Liberalen, für die niedersächsische

Kommunalwahl, die im September 2026 stattfindet, zu kandidieren. Die Verbesserung der

wirtschaftlichen Lage sei, so Kuhle, auch zentral für die Zukunft der Bundesrepublik Deutschland.

Daran werde sich die derzeitige Landes- und Bundesregierung messen lassen müssen.

Svenja Hahn, Gastrednerin des diesjährigen Burgfests, ist Mitglied des Europäischen Parlaments für

die FDP und Präsidentin der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE). In einer

zunehmend multipolaren Weltordnung, in der sich die Rolle der USA zunehmend verschiebe,

plädierte sie für eine Weltmacht Europa, die nach den USA und China den dritten Platz einnehmen

könne. Voraussetzung dafür sei vor allem eine Einigung auf einen belastbaren Kurs in der

Außenpolitik und eine europäische Wirtschaftspolitik, die die eigene Wirtschaft nicht immer wieder

selbst ausbremse. Als Beispiel nannte sie das europäische Lieferkettengesetz. Dadurch würden

wirtschaftliche Prozesse extrem verlangsamt und als Folge zum Teil auch komplett ausgebremst.

Diese europäische Wirtschaftspolitik, die leider auch von Frau von der Leyen (CDU) getragen werde,

gelte es zu ändern. Ebenso sehe sie die von der derzeitigen Bundesregierung angekündigte

Wirtschaftswende kritisch. Schulden im Übermaß aufzunehmen, statt es als erste Priorität

anzusehen, die Rahmenbedingungen für eine starke Wirtschaft wiederherzustellen, sei ein Irrweg.

Torge Gipp, Vorsitzender der Kreis-FDP in der Doppelspitze, leitete nach den Grußworten zum

geselligen Teil des Burgfests über und bedankte sich bei allen helfenden Händen der Liberalen, des

DRK und der Jungen Liberalen, die diesen Abend möglich gemacht haben. Bei anregenden Gesprächen verbachten die Anwesenden einen geselligen Abend im herrlichen Setting der

Heldenburg.